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Key-Systems beim ICANN-Meeting in Brüssel

Beim aktuellen Meeting der Internet Corporation of Assigned Names and Numbers (ICANN) in Brüssel beteiligen sich die Vertreter des Domain-Registrars Key-Systems an den Debatten über die aktuellen Top-Themen der Internet-Branche, darunter insbesondere die Einführung internationalisierter und neuer generischer Top-Level-Domains (TLDs). Auch die führenden Mitarbeiter des Internet-Consulting-Unternehmens Thomsen Trampedach, an dem Key-Systems beteiligt ist, zeigen in Brüssel Präsenz.

23.06.2010

Über sein Corporate Domain-Portal BrandShelter.com bietet Key-Systems Unternehmen die Unterstützung bei der Bewerbung um eine eigene, neue gTLD an; Thomsen Trampedach stellt hierfür seine Consulting-Dienste bereit. „Für uns sind bei dem Meeting insbesondere alle Entwicklungen rund um die Einführung neuer gTLDs interessant“, hebt Alexander Siffrin, Key-Systems Geschäftsführer hervor. Vertreter des Registrars und des Consulting-Dienstleisters Thomsen Trampedach engagieren sich deshalb in den ICANN-Arbeitskreisen zum Thema neue gTLDs. Ein weiterer Grund für Key-Systems Engagement ist die Mitgliedschaft in den Organisationen „dotSaarland e.V“ und „puntoMadrid“, die sich für die Einführung der Internet-Endungen .SAARLAND bzw. .Madrid stark machen.

Ende Mai hatte ICANN einen vierten Entwurf des Bewerber-Handbuchs („Applicant Guidebooks") für neue generische TLDs veröffentlicht. Die neue Version des Handbuchs enthält einige Neuerungen, darunter folgende: Die Einhaltung von Markenschutz-Prinzipien und -Verfahren wurde konkretisiert. Weiterhin schreiben die geänderten Regeln für geografische TLDs nun explizit vor, dass die Namen von Ländern und Territorien nicht als TLD registriert werden dürfen. Der im Handbuch enthaltene Registry-Vertrag, den zukünftige Registrierungsstellen mit ICANN abschließen müssen, wurde in zentralen Punkten verändert. „Das vierte Bewerber-Handbuch ist ein Top-Thema des Meetings“, so Key-Systems kaufmännischer Geschäftsleiter Thorsten Smeets. „Wir erwarten, dass die Änderungen des Handbuchs intensiv diskutiert werden.“

Ein weiteres ICANN-Thema ist die Einführung internationalisierter TLDs. Ende April sprach das Direktorium der ICANN erstmals Registry-Bewerbern das Recht zur Vergabe von vier IDN ccTLDs zu. Die ersten Länder, die eine internationalisierte ccTLD-Endung vorweisen können, sind demnach Ägypten, Russland, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die russische Registry nimmt bereits – in der so genannten „Sunrise“-Phase – Vorbestellungen von Markeninhabern für Domains mit der IDN TLD РФ (für Russische Föderation) entgegen. Bislang gingen 31 Bewerbungen um eine IDN TLD bei ICANN ein, die 19 Sprachen repräsentieren.

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